Was es beudeutet, eine schwangere Frau an seine Seite zu haben, kann überall nachgelesen werden, so richtig bewusst wird einem dies aber nur, wenn man es selber erlebt! Tanja hat mit grosser Übelkeit zu kämpfen. Meistens hält dies den ganzen Tag, am Abend wird es aber meistens sehr stark. Erbrechen musste sie aber bisher nie, obwohl sie mehrmals nahe dran war.
Also Folge davon ist Küssen plötzlich nicht mehr angesagt und mit einem “geht bitte weg, Du stinkst” muss man plötzlich klar kommen. Ich dachte beim ersten mal, ich stinke wirklich – bis mein Goldschatz mit sagte, dass sie auch Noel kaum vertrage – Menschengerüche generell halt.
Ich hatte mich darauf schon etwas eingestellt – z.B. durch Artikel im Papa Handbuch – aber wenn es dann plötzlich so ist, muss man doch damit klarkommen – Kuscheln ist nicht mehr angebracht. Was mir extrem aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass eine schwangere Frau viel mehr auf die Toilette muss – bedingt durch den Fruchtwasseraustausch – wie wird das wohl sein, wenn diese grösser wird?
Dazu kommte weiter, dass sich die Frau viel mehr mit dem Kind indentifiziert – für uns Männer ist das noch sehr weit weg. So aber suchte Tanja bereits nach Artikel, die sie später benötigen wird wie z.B. ein Wickeltisch…
Heute waren wir beim ersten Ultraschall… Vom Fernsehen her kennt man ja den Ultraschall – da wird auf den Bauch etwas Gel aufgetragen und über den Ultaschallsender die Bilder aufgenommen.
Hm, nicht aber, wenn die Schwangerschaft noch sehr früh ist, denn dann würde man von “oben” nichts sehen und somit wird das von “unten” gemacht. Eine lange Sonde, etwas Gel darauf, ein Kondom darüber, wieder etwas Gel darauf und dann vaginal eingeführt um Bilder zu machen. Auf dem Ultraschall sieht man eigendlich als Laie ja nicht wirklich viel: Das Schwarze im Zentrum ist die Fruchtblase – im Ultraschall konnten wir ein Flimmern erkennen. Frau Dr. erklärte uns, dass dies eben das Herz ist – wunderbar, alles soweit in Ordnung. Gemäss Dr. ist Tanja in der 6. SSW (Schwangerschaftswoche), die Hälfte der kritischen Zeit also. Wir freuen uns!

Der erste Test am Freitag zeigte nur eine sehr schwache Linie – darum konnte ich auch kein Foto schiessen, da man den blauen Streifen nicht erkennen konnte. Für mich war aber klar, Tanja ist schwanger! Für sie war es nun wichtig nocheinmal einen zweiten Test zu machen. Gesagt getan und Heute Morgen wurde der zweite Strefen noch blauer und deutlicher erkennbar.

Zweiter Schwangerschaftstest

Das Papa-Handbuch
Vor etwas längerer Zeit habe ich das Papa-Handbuch bei der Tauschplattform Exsilia.ch getauscht. Kurz darin geblättert und dann zur Seite gelegt – geht es ja um das erste Jahr. Bisher war dies betreffend Noel daher wenig interessant.
Nun habe ich es Heute wieder zur Hand genommen – interessante Informationen sind darin zu finden. Für mich gut geschrieben und soweit als nötig im Detail, nicht aber zu “technisch” gehalten.
ISBN: 978-3774269750
Heute ist ein ganz spezieller Tag! Als ich zum Mittagessen nach Hause gekommen bin, hat mir Noel mitgeteilt, dass er und Mami ein Geschenk für mich haben. Zuerst wollte ich aber meine Schuhe ausziehen und bremste Noel etwas die Euphorie und bat ihn, mich zuerst nach Hause kommen zu lassen. Ich werde das Geschenk am Mittagstisch anschauen.
Gesagt getan, ich sass am Tisch und packte das Geschenk in C6 grösse aus. In einem Karton war ein Schwangerschaftstest – zuerst habe ich die zweite Linie gar nicht gesehen und ich dachte an einen Scherz, denn schon zweimal haben wir gedacht Tanja – ja so heisst mein Turboschatz – sei schwanger. Beim zweiten hinschauen habe ich dann erkannt, das Tanja scheinbar schwanger ist. Bevor ich überhaupt was sagen konnte nahm mich Tanja schon in die Arme und weinte vor Freude.
Ich freue mich über alles und darum habe ich auch diesen Blog begonnen um über meine Gefühle und Erfahrungen zu berichten. Speziell an der Sache ist, das Noel unser beinahe 5 jähriger die ganze Schwangerschaft auch miterleben kann und er freut sich auch mega fest darüber. Wir mussten ihm zwar beibringen, dass er erst einmal das ganze als Geheimnis für sich behält – mal schauen ob er das fertig bringt…
Aber wie auch immer, ich freue mich, ich wird Papi